SATZUNG

§ 1 Name, Sitz und Zweck des Vereines

  1. Der Verein führt den Namen "Nepal Pariwar Familienkreis Nepal ".
  2. Er hat seinen Sitz in Montabaur und ist unter der Nr.6 VR 2319 beim Amtsgericht in Montabaur eingetragen.
  3. Zweck des Vereines ist die Förderung der Freundschaft und der gegenseitigen Hilfe zwischen den Nepali und deren Angehörigen in Deutschland sowie die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens. Der Verein bemüht sich um Solidarität und Hilfe für diesen Personenkreis durch Kontaktaufnahme zu Hilfsorganisationen und Privatpersonen. Er pflegt und fördert die nepalischen Kulturen, Religionen, Sprachen, Traditionen, Sitten und Gebräuche zur Wahrung der kulturellen und sozialen Identität.
  4. Der Verein ist überparteiisch, politisch und religiös nicht gebunden und bekennt sich zu den Menschenrechten und demokratischen Prinzipien.
  5. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Zweiten Teiles, Dritter Abschnitt, der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 2 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 Mitglieder

Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts werden.

  1. Sie können als ordentliche oder fördernde Mitglieder dem Verein angehören.
  2. Ordentliche Mitglieder können werden: die in Deutschland lebenden Personen nepalischer Herkunft,
        • deren nicht nepalischen Ehegatten und Lebensgefährten,
        • deren Kinder sowie
        • nepalische Adoptivkinder und deren Eltern, sofern sie die Zwecke des Vereines gem. § 1 der Satzung unterstützen und fördern.
  3. Fördernde Mitglieder können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die die Zwecke des Vereines gem. § 1 der Satzung unterstützen und fördern. Sie sind vom aktiven und passiven Wahlrecht gem. § 7 Abs. 2 Ziffern 1 und 2 der Satzung ausgeschlossen.
  4. Über die Aufnahme der Mitglieder entscheidet der Vorstand.
  5. Die Mitgliedschaft erlischt:
        • durch Tod;
        • durch schriftliche Austrittserklärung zum Jahresende;
        • durch Ausschluss.

    Der Ausschluss eines Mitgliedes kann nur durch den Vorstand nach Anhörung des Auszuschließenden beschlossen werden. Gegen den Ausschluss kann innerhalb eines Monates Beschwerde eingelegt werden. Über die Beschwerde entscheidet die Mitgliederversammlung durch Ausschluss durch den Vorstand im Falle der Nichtzahlung von Mitgliedsbeiträgen für mindestens zwei volle Geschäftsjahre
    durch Ausschluss durch den Vorstand, wenn Beiträge nicht gezahlt wurden und seit mehr als einem Jahr eine zustellfähige Anschrift nicht mehr bekannt ist.

§ 4 Ehrenmitglieder

Mitglieder, die sich um die Ziele des Vereines besonders verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

  1. Jedes Mitglied ist zur Zahlung eines jährlichen Mitgliedsbeitrages verpflichtet, der von der Mitgliederversammlung festgelegt wird.
  2. Der Mitgliedsbeitrag wird mit Beginn des Geschäftsjahres fällig. Ausnahmen können durch Beschluss des Vorstandes zugelassen werden.
  3. Austretende und ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Rückzahlung geleisteter Beiträge.
  4. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.

§ 6 Organe des Vereines

Organe des Vereines sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 7 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird einmal jährlich vom Vorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einberufen. Die Einberufung erfolgt mindestens zwei Wochen vor dem festgesetzten Termin.
  2. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören:
        • die Wahl des Vorstandes;
        • die Wahl von zwei Kassenprüfern für jedes Geschäftsjahr;
        • die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge;
        • die Entgegennahme des Jahres und Kassenberichtes des Vorstandes und die Entlastung des Vorstandes;
        • die Beschlussfassung über Satzungsänderungen;
        • die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereines.
  3. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung von Stimmen auf andere Mitglieder ist nicht zulässig.
  4. Beschlussfassungen erfolgen mit Stimmenmehrheit, soweit diese Satzung im Einzelfall nichts anderes vorsieht. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
  5. Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich niederzulegen. Die Niederschrift muß von mindestens zwei Mitgliedern des Vorstandes sowie einem weiteren anwesenden Mitglied unterzeichnet werden.

§ 8 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus:
        • dem Vorsitzenden, der zugleich die Geschäfte führt,
        • zwei gleichberechtigten stellvertretenden Vorsitzenden,
        • dem Schatzmeister und
        • dem Schriftführer
  2. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Vorstandssitzungen finden mindestens zweimal jährlich statt.
  3. Die Beschlussfassung des Vorstandes erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit in Anwesenheit von mindestens drei Vorstandsmitgliedern. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
  4. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden und einen der stellvertretenden Vorsitzenden vertreten; im Verhinderungsfall des Vorsitzenden durch die beiden stellvertretenden Vorsitzenden.
  5. Der Schatzmeister verwaltet die Kasse, führt Buch über alle Einnahmen und Ausgaben des Vereines und hat der Mitgliederversammlung einen jährlichen Rechenschaftsbericht zu erstatten. Er nimmt Zahlungen für den Verein gegen Quittung in Empfang. Zahlungen für Vereinszwecke dürfen von ihm nur gemeinsam mit dem Vorsitzenden, in dessen Verhinderungsfall mit einem der stellvertretenden Vorsitzenden geleistet werden.

§ 9 Ehrenamtliche Tätigkeit

Jede Tätigkeit für den Verein erfolgt auf ehrenamtlicher Ebene. Kein Mitglied des Vereines darf für seine Tätigkeit eine unangemessene Vergütung erhalten. Die Mitglieder dürfen weder an den Erträgen noch an dem Vermögen beteiligt sein.

§10 Regionale Arbeitsgruppen und Kontaktpersonen

  1. Bei Bedarf können auf entsprechenden Antrag von Mitgliedern an den Vorstand durch
    Vorstandsbeschluss regionale Arbeitsgruppen zugelassen werden.
  2. Die Arbeitsgruppen führen in ihrem Bereich die Aufgaben des Vereins im Rahmen dieser Satzung formlos durch.
  3. Der Vorstand ist über alle Aktivitäten der Arbeitsgruppen unaufgefordert in Kenntnis zu setzen.
  4. Das Mitwirken in den Arbeitsgruppen ist von der Mitgliedschaft im Verein abhängig;
  5. Die Aktivitäten der Arbeitsgruppen werden durch eine Geschäftsordnung, die durch den Vorstand erlassen wird, im Einzelnen festgelegt.
  6. Der Vorstand kann ordentliche Mitglieder zu Kontaktpersonen bestellen, die in einem festzulegenden Zuständigkeitsbereich die Kontaktpflege zu den dort wohnenden Mitgliedern und anderen Personen nepalischer Herkunft wahrnehmen. Die Absätze 2 und 3 gelten entsprechend.

§ 11 Satzungsänderung und Auflösung des Vereins

  1. Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereines erfolgen durch die Mitgliederversammlung. Hierfür ist eine Mehrheit von drei Vierteilen der erschienenen Mitglieder erforderlich.
  2. Zur Änderung des Zweckes des Vereines ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muß schriftlich erfolgen.

§ 12 Verwendung der Mittel bei Auflösung des Vereines

  1. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereines oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereines an die Deutsch Nepalische Gesellschaft e.V. mit Sitz in Köln, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zugunsten der nepalischen Gemeinschaft in Deutschland zu verwenden hat.
  2. Beschlüsse der Mitgliederversammlung, die die Verwendung des Vermögens im Falle der Auflösung des Vereines oder Wegfall seiner bisherigen Zwecke betreffen, können erst nach Zustimmung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 13 Inkrafttreten

Die vorstehende Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Im Übrigen gelten für den Verein die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Errichtet in Montabaur, Sonntag den 24. August 1997.